top of page
Alana malt das abstrakte Gemälde Deep Soul

ABOUT

Wenn ich male, wird es still.

Der Alltag tritt zurück, und ich bewege mich in einen Raum, in dem Gefühl und Farbe dieselbe Sprache sprechen.
Abstrakte Kunst ist für mich Freiheit: Sie muss nichts erklären, nichts abbilden, nichts beweisen.
Sie darf einfach wirken und bewegen. Und genau darin liegt ihre Kraft. ​
Meine Werke halten oft zwei Pole zugleich:
Licht und Verletzlichkeit. Ich glaube, dass echte Präsenz nicht aus Perfektion entsteht, sondern aus Tiefe, aus dem Mut, offen zu bleiben und keine Angst zu haben, seine wahren Emotionen zu zeigen.
Meine Gemälde, sollen nicht dekorieren, sondern begleiten: im Raum, im Blick, im Gefühl. Manchmal sind sie leise, manchmal fordern sie etwas heraus. Und manchmal öffnen sie genau dort, wo Worte zu klein werden.

​Mein Vater hat mir die Kunst früh eröffnet. Durch ihn habe ich gelernt, genauer hinzuschauen. Auch wenn er meine Werke heute nicht mehr sieht, sind sie ihm gewidmet. ​Ich male nicht in Vollzeit, sondern dann, wenn Zeit und Raum dafür da sind. Meine Kreationen sind daher stark limitiert. 

Ein weiteres Merkmal ist meine Intuition.
Emotionen und Momente aus dem täglichen Leben entscheiden darüber, welche Richtung ein Werk nimmt. Der Prozess ist selten geradlinig: Ich setze Schichten, löse sie wieder an, verdichte, öffne, lasse Spuren stehen. Jedes Gemälde erzählt eine Geschichte und spiegelt einen Abschnitt meines Lebens wieder. Wenn ein Werk entsteht, öffne ich mich in diesem Prozess und lasse mich "fallen".

Dabei nutze ich unterschiedliche hochwertige Materialien nicht, um Effekte zu erzeugen, sondern um Tiefe, Bewegung und Resonanz entstehen zu lassen. Viele meiner Werke wachsen auf handbespannten Leinwänden, die ich selbst baue, weil Qualität and Langlebigkeit für mich eine zentrale Rolle spielt. ​

In schweren Phasen entsteht bei mir oft eine ganz besondere Intensität. Wie bei vielen Künstlern verfalle ich dann fast in einen Rausch und verarbeite vieles ganz automatisch über meine Kunst. Das Malen wird zu einem Ventil, zu einer Sprache für Dinge, die sich nicht in Worte fassen lassen. Gerade in solchen Momenten entstehen oft sehr individuelle und prägnante Werke, weil sie direkt aus dem Gefühl heraus entstehen und nicht geplant sind.

Ein Blick hinter die Kulissen

bottom of page